Energy News

Abhängigkeit von Erdgas treibt Arbeitspreis in die Höhe
<br /> - Quelle: APA/THEMENBILD

Teurere Fernwärme in Wien - Erzeugung zu großem Teil aus Gas

09.08.2022

Die Wien Energie erhöht per 1. September ihre Fernwärmepreise um 92 Prozent. Das liegt auch daran, dass die Fernwärme in Wien zu über 50 Prozent aus Erdgas erzeugt wird. Zu Spitzenzeiten liegt der Erdgas-Anteil bei bis zu 65 Prozent, erklärte eine Sprecherin der Wien Energie auf APA-Anfrage am Dienstag. Etwa ein Drittel der Wärme stammt aus der Müllverbrennung, der Rest kommt aus industrieller Wärme, Biomasse und Großwärmepumpen.

Fernkälte wird in Österreichweiter ausgebaut

09.08.2022

Fernkälte wird in Österreich angesichts der steigenden Zahl von Hitzetagen und des verstärkten Bedarfs an Klimatisierung ausgebaut. Bis 2027 will die Branche 135 Mio. Euro in den Netzausbau investieren, gab der Fachverband Gas Wärme am Dienstag in einer Pressekonferenz bekannt. Der Großteil des Netzes entfällt auf Wien, Überlegungen zum Ausbau hätten fast alle Städte. Im kommenden Jahr gibt es Fernkälte auch in Klagenfurt.

Doppelrolle von Mattle sorgt für Kritik der Opposition
<br /> - Quelle: APA/EXPA/JFK

Teuerung: Tiwag nun doch mit 40 Mio.-Sonderdividende

09.08.2022

Der landeseigene Energieversorger Tiwag wird nun doch eine Sonderdividende an seinen Eigentümer ausschütten. Im Mai hatte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) eine solche noch abgelehnt, nun sollen in Summe rund 40 Mio. Euro extra fließen, zusätzlich zu der im Landeshaushalt bereits veranschlagten 30 Mio.-Dividende. Ein Großteil der erweiterten Dividende, nämlich 30 Mio., stammen aus der Verbund AG. Platters-Sprecher bestätigte der APA einen Bericht des ORF Tirol.

Russische Öllieferungen durch Ukraine eingestellt

09.08.2022

Der Transit von russischem Öl über die Pipeline Druschba nach Ungarn ist nach Angaben aus Moskau eingestellt worden. Der russische Pipeline-Monopolist Transneft machte für den Lieferstopp die Ukraine verantwortlich. Nach Angaben eines Transneft-Sprechers hängt die Beendigung des Transits mit Zahlungsproblemen zusammen: Die Ukraine fordere für die Durchleitung Vorkassa, doch von Transneft getätigte Zahlungen seien wegen neuer europäischer Sanktionen zurückgewiesen worden.

Gas-Notfallplan der EU trat in Kraft

09.08.2022

Der Gas-Notfallplan der EU ist in Kraft getreten. Nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der EU am Montag erlangte der Plan am Dienstag Gültigkeit. Die Verordnung sieht freiwillige Erdgas-Einsparungen im Winter in Höhe von 15 Prozent pro Land vor, verglichen mit dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre dieser Periode.

Deutsche Gasnotlage kann vermieden werden

08.08.2022

Die deutsche Bundesnetzagentur hält es unter bestimmten Bedingungen für möglich, dass eine Gasnotlage im kommenden Winter vermieden werden kann. Dies geht aus dem neuesten Szenarienkatalog der Behörde hervor, der am Montag veröffentlicht wurde.

Lettland will kräftig in Windenergie investieren

08.08.2022

Lettland will etwa eine Milliarde Euro in den Bau von Windparks investieren, um die lokale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu erhöhen und die Energiesicherheit zu stärken. Ministerpräsident Krisjanis Karins sprach am Montag in Riga von einer der größten Investitionen in der Geschichte des baltischen EU- und NATO-Landes.

Verdichterstation eines deutschen Gasversorgers
<br /> - Quelle: APA/dpa-Zentralbild

EU-Notfallplan für Gas tritt am Dienstag in Kraft

08.08.2022

Der europäische Gas-Notfallplan zur Vorbereitung auf einen möglichen Stopp russischer Gaslieferungen tritt am Dienstag in Kraft. Am Montag wurde das neue Gesetz im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Der Plan sieht vor, dass alle EU-Länder ihren Gasverbrauch von Anfang August bis März nächsten Jahres freiwillig um 15 Prozent senken, verglichen mit dem Durchschnittsverbrauch der letzten fünf Jahre in diesem Zeitraum.

Bremer Stadtchef für Länder-Mitsprache bei Gaskürzungen

08.08.2022

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) drängt auf eine stärkere Mitsprache der Länder bei der Frage, wo es bei einer mögliche Gasmangellage Einsparungen geben soll. Es sei zwar Aufgabe der Bundesnetzagentur, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. "Allerdings müssen die Länder stärker als bisher in die Entscheidung über die maßgeblichen Regeln und Prinzipien einbezogen werden, nach denen nach Ausrufung der Notfallstufe entschieden wird", fügte er hinzu.

Tanken in Kroatien wird wieder billiger

08.08.2022

In Kroatien wird man ab morgen, Dienstag, wieder billiger tanken können. Mit der jüngsten Regierungsverordnung werden die regulierten Spritpreise erneut gesenkt: ein Liter Normalbenzin wird 11,30 Kuna (1,50 Euro) kosten, der Dieselpreis wird 12,14 Kuna (1,62 Euro) betragen, berichteten kroatische Medien am Montag. Die neuen Preise werden auf allen Tankstellen im Adrialand eine Woche lang gelten.